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Casa Zwo - Pädagogisch-therapeutische Wohngruppe Ess-Störungen



Was ist Casa-Zwo ?

Das pädagogisch-therapeutische Wohnprojekt unterstützt Mädchen und junge Frauen mit Ess-Störungen auf dem Weg zu einem gesunden selbstbestimmten Leben. Es bietet jungen Menschen über das Miteinanderwohnen die Möglichkeit, unterschiedliche Modelle von Lebensplanung, gegenseitiger Fürsorge, Unterstützung und Konfliktbewältigung etc. mit und von Gleichaltrigen, ebenfalls Betroffenen zu erleben, zu prüfen und gegebenenfalls für sich zu übernehmen. Neben den Möglichkeiten des betreuten Wohnens allgemein bietet das Wohnprojekt für eßgestörte Mädchen ein spezifisch auf die Zielgruppe zugeschnittenes Konzept. Dazu gehört, daß dem Umgang mit Ernährung und Bewegung besondere Aufmerk-samkeit gewidmet wird, aber auch, daß die symptomauslösenden und aufrechterhaltenden Strukturen, seien sie intrapsychischer oder sozialer Natur auf besondere Weise in den Blick genommen werden.

Die pädagogisch-therapeutische Wohngruppe ist angesiedelt zwischen stationärer und am-bulanter Behandlung. Oftmals erzielen eßgestörte Mädchen im Verlauf eines stationären Aufenthaltes gute Erfolge, die sie jedoch bei Rückkehr in ein belastendes familiäres Umfeld oder allein durch eine ambulante Unterstützung nicht aufrechterhalten können.

Die Mädchen und jungen Frauen werden darin unterstützt, ihre persönlichen Belange im Alltag selbstverantwortlich zu regeln und zu gestalten bzw. einen eigenen Lebensentwurf zu entwickeln und darüber den Weg zu einem selbstbestimmten Leben mit einem angemessenen Essverhalten und ohne psychosomatische Beschwerden zu gehen. Damit soll eine drohende seelische Behinderung abgewendet werden.

Als Entwicklungsziel wird eine Verselbständigung angestrebt, die die Klientinnen perspektivisch zu einer eigenständigen Lebensführung befähigt. Nach erfolgreichem Aufenthalt im Wohnprojekt kann das Mädchen/die junge Frau im Anschluss in eine eigene Wohnung mit Unterstützung durch ambulante Betreuung ziehen oder vollkommen in die Eigenständigkeit entlassen werden. Ebenso ist nach Aufarbeitung bestehender persönlicher und familiärer Konflikte eine Rückführung in die Herkunftsfamilie möglich.

Vorrangig geht es in der Arbeit darum, die Ressourcen der Mädchen zu erkennen und ihre Fähigkeiten zu fördern und zu stärken, damit sie den Alltagsanforderungen in Schule, Beruf, Freundschaften, Familie, Freizeit etc. angemessen und symptomfrei begegnen können. Bei all dem ist es ein wichtiges Anliegen, den Mädchen und jungen Frauen ein Wohnumfeld anzubieten, das ihnen ein positives Lebensgefühl vermittelt und sie in ihrem Gesundungs-prozeß unterstützt.

 Angebote der Einrichtung


 Wer kann bei uns wohnen ?


 Wie viele Plätze gibt es ?



  Wie sieht die Finanzierung aus ?


Mit welchen Einrichtungen wird zusammen gearbeitet ?



Wer sind die Mitarbeiterinnen ?